Hallo zusammen

 NGC2392 auch Eskimonebel genannt wurde  englischen Astronomen William Herschel im Jahr 1787entdeckt.

Man bracht viel Fantasie um eine Fellmütze eines Eskimos zusehen.

Fakt ist das der Pn im Sternbild Zwilling zu finden ist. Er hat einen Durchmesser von 0,25 Bogenminuten.  Der Eskimonebel hat eine Entfernung von ca. 2900 Lichtjahren.

Wächst der Eskimo-Nebel? Das Gas zeigt eine hohe Ausströmgeschwindigkeit, was bedeutet dass der Nebel sich ausdehnt. Gleichzeitig nimmt der beobachtete Durchmesser nicht zu, wie man durch den Vergleich mit älteren Aufnahmen nachweisen kann. Das heißt, dass die Größe des Nebels nicht nur von der ausgestoßenen Gasmenge abhängt, sondern vor allem von der Leuchtkraft des Zentralsterns. Man muss annehmen, dass sich außerhalb des sichtbaren Bereichs durchaus relevante Gasmengen befinden, die aber aufgrund der begrenzten Leuchtkraft des Zentralssterns nicht mehr für uns sichtbar sind.

Neue Entdeckungen: Ein Doppelsternsystem im Zentrum Genauere Untersuchung der Spektren der Gashülle zeigen, dass das Gas mit Frequenzen leuchtet, die nicht durch die UV-Strahlung eines einzelnen Sterns der Temperatur von 44 000 K erklärt werden können. Auch lässt sich harte Röntgenstrahlung aus dem Zentrum des Eskimo-Nebels nachweisen. Diese deutet auf die Existenz eines zweiten noch heißeren und massiven weißen Zwerges im Zentrum hin. Dieser müsste eine Temperatur von 250 000 K besitzen und den bisher bekannten Zentralstern in geringem Abstand umkreisen. Das würde bedeuten, dass das Zentralsystem wahrscheinlich genug Masse besitzt, um irgendwann als Supernova vom Typ Ia zu explodieren.

 

Newton 8"  Brennweite 1350mm

OIII 60 x 1min

Ha   60 x 1min

Kamera SXV-H9