hfg1 klein
f
HFG 1

Ich hatte schon mal HFG1 aufgenommen und festgestellt da muss noch mehr zusehen sein . Nun habe ich den Nebel mit einer Brennweite von 430mm
aufgenommen und es kam wie vermutet.
HFG1 wurde 1982 von Heckathorn, Fesen und Gull entdeckt. Man findet den Planetarischen Nebel in der Kassiopeia. Erst im Jahre 2009 wurde ein andeutungsweise kometenähnlicher Schweif entdeckt der etwa 5 Bogenminuten breit und ca. 20 Bogenminuten lang erscheint. Es könnte sich um durch die Raumbewegung des PN und der damit verbundener Wechselwirkung mit interstellarer Materie handeln. Die interstellare Materie besteht aus neutralem und ioniniertem Gas sowie aus Staub
Man kann auf meiner Aufnahme gut erkennen das der OIII Anteil sehr hoch ist.
Gut für visuelle Beobachter. Doch die Flächenhelligkeit beträgt 23,7 mag . Also doch nicht so einfach zu beobachten .Der Pn hat einen Durchmesser von 14,5"
Das interessante am Zentralstern V664 Cas ist , dass es sich nicht um einen einzelnen Stern handelt sondern um ein Sternensystem. Es ist ein weißer Zwerg und ein sonnenähnlichen Stern. Und die beiden Sterne umkreisen sich .
V664Cas bewegt sich sehr schnell durch interstellare Materie und dadurch entsteht der interessante Bogen der bläulich leuchtet.
Auf meiner Aufnahme erkennt man ganz deutlich den bläulichen Bogen dazwischen ist eine Lücke und dann kommen drei helle Aufleuchtungen und im Zentrum ist rote Materie. Der blaue Bogen ist auch nicht ganz geschlossen . Es sieht so aus als wenn der Nebel Materie verliert die wie ein Schweif aussieht.


Belichtungszeit

Ha 84 x 900 sec
OIII 58 x 600 sec
RGB je 60 x 60 sec
Teleskop : Epsilon 130d
Kamera Trius Pro-694




Abell 6

 
Abell 6 findet man im Sternbild Cassiopeia  hat einen sehr schwachen Zentralstern von 18,6 mag.
Man kann ihn ganz schwach erahnen auf meinem Bild.
Abell 6 wurde 1955 entdeckt . Er hat eine Flächenhelligkeit von 15,5 mag
Bei meinem Bild war die Ha Aufnahme sehr dominant.
Deshalb habe ich mich auch gewundert das Abell 6 auf manchen Aufnahmen grünlich zusehen ist.
Ich hoffe das Bild gefällt euch trotzdem.

Belichtungszeit

Ha 84 x 900 sec
OIII 58 x 600 sec
RGB je 60 x 60 sec
Teleskop : Epsilon 130d
Kamera Trius Pro-694



Abell 71

Abell 71 im Sternbild Schwan wurde 1955 von G.O. Abell als Planetarischer Nebel klassifiziert und in seinen Katalog aufgenommen. Ein Emissionsnebel umgibt diesen Planetarischen Nebel Sh2-115.

Ein PN genau in der Nilchstraße und mit Dunkelwolken umgeben (LBN 362 )

Der PN ( Nebel ) lechtet nur in Ha ,schon merkwürdig.

Auf der OIII Aufnahme war nichts zusehen.

Ist es dann ein PN ?

Was sagt das Internet.


Abell 71 im Sternbild Schwan wurde 1955 von G.O. Abell als Planetarischer Nebel klassifiziert und in seinen Katalog aufgenommen. Ein Emissionsnebel umgibt diesen Planetarischen Nebel Sh2-115.
Der Pn ist 2,6 Bogenminuten groß und der Zentralstern hat eine Helligkeit von 18,9 mag.
Ich habe auf meiner Aufnahme im OIII nichts gesehen und habe dann etwas weiter
nachgeforscht.
1991 haben neue Studien von P.Pismis, I.Hasse & A.Quintero hingedeutet das auf Schmalbandaufnahmen im OIII fast nichts zu sehen war.
Also kein PN ?

Vielleicht weiß von euch einer mehr !

Die restliche Fachwelt hat die Schlußfolgerung von Pismis et al. offenbar eher
kritsch gesehen, Abell 71 wird in der astronomischen Datenbank SIMBAD bis
heute als Planetarischer Nebel geführt und ist in einer ganzen Reihe von
Studien über Planetarische Nebel enthalten.

Dafür daß Abell 71 tatsächlich ein Planetarischer Nebel ist, sprechen
insbesondere spektroskopsiche Untersuchungen wie die von Pereyra et al.,
2013, die eine (für PN typische) Expansionsgeschwindigkeit nachgewiesen
haben. Abell 71 ist wahrscheinlich ein recht alter Planetarischer Nebel, was
auch die Abnahme von O III erklären würde, das Material ist mittlerweile
einfach zu kühl und der Zentralstern regt keine O III-Emission mehr an.

Interessanterweise hat sich die "ist kein PN"-Aussage aber im Amateurbereich
weit verbreitet, wobei ich zu behaupten wage, daß hier in den allermeisten
Fällen ungeprüft gegenseitig voneinander abgeschrieben wurde :)
Nichtsdestotrotz, zu 100% sicher ist die Natur des Objekts sicher nicht.

Teleskop: Newton 8" 900mm Brennweite
Kamera SXV-H9 Trius
Belichtungszeiten:
RGB je 10 x 240 sec
Ha 14 x 600 sec
OIII 1 x 600 sec

Der Pn ist 2,6 Bogenminuten groß und der Zentralstern hat eine Helligkeit von 18,9 mag.

Ich habe auf meiner Aufnahme im OIII nichts gesehen und habe dann etwas weiter

nachgeforscht.

1991 haben neue Studien von P.Pismis, I.Hasse & A.Quintero  hingedeutet das auf Schmalbandaufnahmen im OIII fast nichts zu sehen war ( war auch meine Vermutung ).

 

 



Abell 24

Abell 24 ist ein großer  bipolarer Planetarischer Nebel. Dieser PN leuchtet sehr stark im Ha. In OIII konnte ich nicht viel auf den Bildern erkennen.

Das Gas des Abell 24 wird durch einen mit einer Oberflächentemperatur von rund 200.000 K extrem heißen Zentralstern ionisiert. Es ist ein weißer Zwerg der 25-fachen Leuchtkraft unserer Sonne.

Abell 24 findet man im Sternbild Kleiner Hund.

Aufnahme Daten

Teleskop: Newton  8" f 4,5 900mm Brennweite

Kamera: Trius  SXV-H9

Ha      8 x 800 sec

OIII    8 x 600 sec

RGB  20 x 30 sec jeweils



Abell 28
Abell 28 (PK 158 + 37.1) ist ein planetarischer Nebel im großen Wagen.
Seine Oberflächenhelligkeit ist verdamm schwach.
Im OIII fast unsichtbar 17 x 1200 sec. Erst in einem Ha Filter wurde er sichtbar nach 30x 1200 sec.Der Zentralstern hat eine Helligkeit von 17,4 mag. Der PN ist 5,5 Bogenminuten groß.

Teleskop 10“ Newton 1250 mm Brennweite



Abell 30
Abell 30 ein wiedergeborener PN !
Dies ist kein gewöhnlicher planetarischen Nebel. Abell 30 ist einer von nur drei bekannten Nebel die als wiedergeborene planetarischen Nebel bezeichnet werden .
Abell 30 wurde erst sehr spät katalogisiert. Im Jahre 1964 von George Ogden Abell ist der planetarischer Nebel im Sternbild Krebs entdeckt worden.
Der Planetarische Nebel hat sich vor 12500 Jahre entwickelt. Vor 850 Jahren passierte etwas
gigantisches . In den seltensten Fällen kommt es zu einer Kernfusionsreaktion in der nähe des Kerns. Die Umgebung des Sterns wird so sehr aufgeheizt das der Stern vorübergehend zu einem roten Riesen wird . Er zündete ein sehr späten Wärmeimpuls aus und stieß dabei erneut große Mengen Material ab. Dieses Material bewegte sich mit hoher Geschwindigkeit durch den bestehenden Gasnebel und formte dabei teils seltsam verzerrte Knötchen. Der schön blau leuchtende Zentralstern von 14,3 mag bringt die umliegenden Gaswolken 15,6 mag hell zum leuchten . Der Pn hat eine Größe von 127 Bogensekunden.
Ich wollte durch meine Aufnahme die Knötchen nachweisen. Auf den OIII Bilder kann man das sehr gut erkennen.

Belichtungszeit :
OIII 34 x 10 min
Ha 30 x 10 min
Kamera CCD Trius H9
Teleskop 8" 900mm Brennweite


Abell 31

Abell 31, auch bekannt als PK 219 + 31,1 oder Sh-2  290 Ist einer der größten beobachtbaren planetarische Nebel, im Krebs.

Die PN wurde 1955 von George Abell auf den POSS Platten entdeckt. Die optische Durchmesser beträgt 970 ", er ist fast so groß wie der Helix-Nebel. Der PN ist verdammt lichtschwach, die Flächenhelligkeit soll lediglich 26,9 Mag/arc-sec².

Ich habe den bei 300sec Ha nicht sehen können. Erst ab 800 sec Belichtungszeit in Ha konnte ich ihn erahnen.

Im OIII war er etwas heller.

 

 

Daten

Ha   17 x 800 sec

OIII 12 x 600 sec

Newton 8" f 4,5

Kamera SXV-H9 Trios



Aell 61

 Abell 61 im Sternbild Schwan.
Die Größe des Pn beträgt 3,2` im Durchmesser ,Gesamthelligkeit 14,4 mag und der Zentrale Stern hat eine Helligkeit von 17,4 mag. Er ist ein variabler Stern WD 1917+461 . Abell 61 ist 22000 Jahre alt.
Ein besonderes Merkmal von Abell 61, das vielleicht auch zu Diskussion anregt , sind seine wachsenden Ringe am Rand des Nebel.
Die Ausdehnungsgeschwindigkeit beträgt 30km/s. Man weiß nicht genau was Abell dort gesehen hat . Er sprach von einer Lücke. Vielleicht ist Abell 61 ein bipolarer Nebel . Wir schauen genau auf den Rand. Oder der Zentralstern mit einem engen Begleiter verursachen die Ringe. Sehr interessant dieser PN.
Ha war erstaunlich viel zusehen. OIII war wie vermutet sehr dominant.


Belichtungszeiten OIII 36 x 600 sec
Ha 36 x 600 sec
Teleskop Newton 10“ Brennweite 1250mm

Kamera SXV-H9



Abell 74
Heute möchte ich euch Abell 74 im Füchschen zeigen.
Er ist ein sehr großer Planetarischer Nebel mit einem Winkeldurchmesser von 12,2 .
Der PN ist fast Kreisrund und leuchtet viel intensiver in der Ha Linie und sehr wenig in ( OIII ) .
Die Entfernung von Abell 74 beträgt 2500 Lichtjahre. Der weiße Zentralstern WD 2114+239 hat eine Temperatur von 108000K und eine Helligkeit von 17,1 mag
Was interessant ist das Abell 74, obwohl er sehr alt ist, immer noch seine Form hat und nicht verzerrt ist.
Abell 74 wurde 1955 entdeckt.
Der er so schwach ist habe ich ihn 26 std belichtet .

Belichtungszeit
Ha 96 x 600sec
OIII 68 x 600sec
Teleskop . Epsilon 130 Takahashi
Kamera . Trius SXV-H9


Abell 78
OIII 42 x 10 min
Ha 44 x 10 min
8" Newton 900 mm Brennweite
Aus dem schönen Ruhrgebiet.

 

 

Abell 78

Dieser planetarische Nebel hat die ungewöhnliche Eigenschaft, einen schwachen äußeren Lichthof aus normalem Sternmaterial (hauptsächlich Wasserstoff) und einen hellen inneren elliptischen Ring aus hauptsächlich Helium zu haben.

Der Heliumring bestätigt direkt, dass Wasserstoff in den Zentren der Sterne in Helium umgewandelt wird und später wieder in den Gaspool der Galaxie ausgestoßen werden kann, um eine weitere Generation angereicherter Sterne zu bilden.

 

Abell 78 wurde  1955 entdeckt im Sternbild Schwan. Er ist 107 Bogensekunden groß. Der Zentralstern hat eine Helligkeit von 12,3 mag. Die Visuelle Helligkeit des Pn ist 16 mag

 



Abell 79
Heute möchte ich euch mal einen Planetarischen Nebel im
Sternbild Eidechse zeigen Abell 79.Die Entfernung kann man nicht genau bestimmen circa 8000 Lichtjahre entfernt. Das alter schätzt man auf 18000 Jahre.
Der Pn hat einen Durchmesser von 0,5 Lichtjahren.
Es ist mal wieder sehr schwierig zu sagen ob es ein PN ist.
Nämlich der Zentralstern in der Mitte ist vom Spektraltyp F und kommt damit nicht als Erzeuger des PN in Frage. Vielleicht handelt es sich mal wieder um einen Doppelstern der den weißen Zwerg überstrahlt. Vielleicht ist er ein sehr kleiner aber heißer weißer Zwerg der den Pn zum Leuchten (Leben ) erweckt hat. Ich vermute es ist ein bipolarer PN der seine äußere Hülle abwirft .


Kamera : trius SXV –H9
Teleskop: 10“ Newton
Brennweite 1250mm
OIII 30 x 600 sec
Ha 30 x 600 sec


Abell 80
Ab

Abell 80 wurde entdeckt 1955 .

Man findet Abell 80 im Sternbild Eidechse.

Er hat eine Gesamthelligkeit von 15,2 mag.

Der Zentralstern 18,9 mag

Der Durchmesser beträgt 135 Bogensekunden

 

Teleskop 10“ Newton 

Brenweite 1250mm

10 x 600sec



Abell 82
Ich habe verdammt wenig über Abell 82 herausgefunden. Abell 82 hat einen Durchmesser von 94“ Bogensekunden ohne äußere Schale.
Eine scheinbare Helligkeit von 12,7 mag. Zentralstern 14,9 mag.
Der Zentralstern gibt mir ein Rätsel auf. Ich dachte immer es müsste ein weißer Zwerg sein ?
Ich sehe kein Zentralstern der ein weißer Zwerg ist, sondern ein K0 Stern. Der blaue Stern ist zu weit von der Mitte entfernt.

Im VDS Journal steht Heft 52

Die anregenden Zentralsterne der PN sind grundsätzlich blau, weil ihre Temperaturen überaus hoch sind. Sollte ein Zentralstern gelb oder sogar orange sein, so kann sein Licht unter Umständen stark gerötet sein durch die Materie im PN selbst. Der gerötete „Zentralstern“ könnte auch ein Vordergrundstern sein, der den eigentlichen Zentralstern überstrahlt. Inzwischen wurde durch Messungen im UV-Bereich nachgewiesen, dass kühle, rötliche Zentralsterne oft eine heiße blaue Doppelsternkomponente besitzen, die den PN anregt.

Zwei Astrokollegen haben mir jetzt dabei weitergeholfen.

Es gibt eine interessante Publikation aus 2010, von W.A. Weidmann und R. Gamen. Die haben Zentralsterne von verschiedenen PN untersucht, und zwar mit 2,15 m Öffnung. Bei Abell 82 haben sie keinen blauen Begleiter gefunden, aber in ihrer Tabelle 4 den klaren Hinweis gegeben, dass ein Doppelstern vorliegt. Dann steht dort auch ein weiterer Hinweis auf einen Artikel aus 1999 (R. Ciardullo et al.)

Abell 82 hat einen Durchmesser von etwa 90“ und wurde in unser Programm als ein Kandidat für
Doppelsterne aufgenommen weil, wie berichtet von Kaler & Feibelmann (1985), es einen relativ
hellen Stern späten Typs im Zentrum des Nebels gibt. Kaler & Feibelmanns IUE-Spektren zeigten ein
schwaches, offensichtlich gerötetes UV Kontinuum in der 10“ * 20“ Öffnung des Instruments, aber
die abgeleitete Farbtemperatur war viel zu niedrig um die Ionisation des Nebels erklären zu können.
Das zentrale Objekt hat ein K-typ-Spektrum (Kaler & Feibelmann 1985) und Farbindices von V=14.90,
B-V=1.28 und V-I=1.36 (Kwitter, Jacoby & Lydon 1988 und unseren HST Messungen). Kwitter et al.
Schlugen vor, dass das Bild des K-Sterns den wahren PNN auf Bodenbasierten Fotographien maskiert
(vgl. den Fall von K1-14 oben), aber wir finden keinen Anhaltspunkt auf unseren HAST Aufnahmen für
irgendein blaues Objekt nahe des Zentrums des Nebels. Alternativ schlugen Kaler& Feibelmann
(1985) ein schwaches Objekt 6“ n
Nordwest des K-Sterns als den PNN vor, aber unsere Fotometrie
(V=18.15, V-I=1.10) zeigt dass dieser Stern nicht blau ist. Tatsächlich ist das blauste Objekt auf
unserem Frame ein Stern mit V= 12.85 und V-I=0.35 19“ Südwest des K-Sterns. Dieser Stern könnte in
der IUE-Apertur gelegen haben, falls das Pointing leicht inakkurat war und könnte die gerötete
Quelle sein, die von Kaler & Feibelmann detektiert wurde. Jedoch ist diese zu weit vom Zentrum
entfernt um der Zentralstern des PN zu sein.
IUE= International Ultraviolet Explorer (Satellit)
In Blick auf die obigen Unklarheiten haben wir die IUE Beobachtungen näher untersucht mit Hilfe von
Kopien der Originalbeobachtungsskripte, die uns freundlicherweise von W. A. Feibelmann zur
Verfügung gestellt wurden. Zwei Kurzwellenlängenspektren wurden erhalten, SWP 19771 (1983; 20.
April; 25 min), zeigt keine überzeugende Detektion , und SWP 19908 (1983, 5. Mai; 120 min), wo das
gerötete Kontinuum detektiert wurde und die Quelle gut zentriert im Zentrum zeigt. Für beide
Beobachtungen wurde ein Blind-offset vom nahen Stern 11. Größe gemacht auf die Koordinaten des
PN-Zentrums. Unsere Messungen auf dem DSS zeigen, dass das resultierende Pointing etwa 10“
westl. des K-Sterns 14. Größe wäre und es so verfehlt hätte oder bestenfalls am Rand der Apertur
gezeigt hätte, Jedoch deuten die handgeschriebenen Notizen des Operators darauf hin, dass eine
mögliche zweite Teleskopbewegung durchgeführt wurde auf einen „zweiten Zentralstern“. Wir
spekulieren, dass dies der Stern mit 12.8 mag Südost des K-Sterns gewesen sein könnte. In diesem
Fall würde das schwache UV-Spektrum gut erklärt. Dann aber scheint es so, dass das IUE den
Zentralstern des PN nie beobachtet hat.
Es bleiben zwei plausible Schlussfolgerungen: Entweder der heiße Zentralstern ist ein schwacher,
nicht aufgelöster Begleiter des K-Sterns; oder ein Wiedergeburtszenario (nächster Abschnitt) für den
K-Stern könnte als möglich erachtet werden. Weitere boden- und Weltraumbasierte spektroskopische
Untersuchungen des PNN werden benötigt.


Teleskop: 10“ Newton Brennweite 1250mm
Kamera : Trius H9
Ha 45 x 10 min
OIII 26 x 10 min


Abell 84
Abell 84 ist ein Planetarischer Nebel in der Cassiopia
Winkeldurchmesser von 126 Bogensekunden
Entdeckt wurde er erst 1955
Seine gesamte Helligkeit beträgt 14,4 mag
Abell 84 ist ein sehr schwacher Nebel man braucht schon einen guten Himmel und ein OII Filter um ihn zu entdecken.


Aufnahmedaten:

Kamera :Trios SXV-H9
Teleskop: 8" Newton
Brennweite: 900mm
Belichtungszeit : OIII 10 x 600 sec Ha 10 x 800 sec
Ich habe Ha für R und OIII für G,B genommen
Die Bedingungen waren sehr schlecht konnte vom kleinen Wagen gerade mal 3 Sterne sehen.
Der Mond war bei den Ha Aufnahmen noch zu sehen.
Aufnahmeort: Das schöne Ruhrgebiet nähe Recklinghausen ( Marl )


Abell 85
Heute möchte ich euch Abell 85 im Sternbild Cassiopia zeigen.
Dieser Supernova Überrest ist im Durchmesser 1920 Bogensekunden groß .
Das interessante an Abell 85 sagt schon der Name aus. das er irrtümlicher weise als Planetarischer Nebel katalogisiert wurde 1955 . 1960 kamen schon die ersten Zweifel auf und 1971 wurde Abell 85 (CTB 1 ) als Supernova Überrest bestätigt. Beverley Lynds hatte Abell 85 im Jahre 1965 auch als LBN 576 benannt. Ein heller Nebel, HII Region gesehen.
Man kann wunderbar die feinen Filamete im OIII sehen die am Rande der großen Ha Schale zu sehen sind. Das Alter wir auf 10000 Jahre geschätzt wo wohl ein Überriesenstern vom Typ B oder O gewesen sein könnte . Der in einer Entfernung von 10000Lichtjahren explodiert ist und zur Supernova wurde.

Teleskop : Epsilon 130mm mit 430mm Brennweite
Bicolor Bild : OIII 16 x 600 sec
Ha 16 x 600 sec und 20 x 900sec

Gruß Frank


DeHt 5

Dengel und Hertl entdeckten im Jahr 1979  den Planetarischen Nebeln .Lynds vermutete zuerst das es ein Reflexionsnebel ist. Weil er ein ähnliches Erscheinungsbild auf den blauen und roten Possplatten sah.  DeHt 5 zeigt bei meiner Aufnahme im OIII einen runden Nebel . In Ha ist das nicht so. Fest steht, dass die generellen Linienintensitäten und deren Verhältnis zueinander sowie das Fehlen von Radioemissionen das Objekt als PN bestätigen. Bei DeHt5 ist der  Zentralstern WD2218+706 genau in der Mitte.Er fällt mit seiner  blauen Farbe auf. Im Bildfeld findet sich kein anderer Stern der so blau ist.  die roten Streifen im Bild : Dabei handelt es sich um den Teil eines 1998 entdeckten Supernovarests (SNR).
Siehe: J. Bally, B. Reipurth, 2001: “When star birth meets star death: a
shocking encounter”, Astrophys. J. 552, L159

 

Teleskop: Newton 8" mit einer Brennweite von 900mm

Kamera : Trius SXV- H9

Bilder : OIII 15 x 600 sec und Ha 14 x 800 sec



Emberson Jones 1
Heute möchte ich euch  Jones- Emberson 1(PK 164 + 31,1) vorstellen Er ist ein schwacher Planetarischer Nebel der etwa 1.600 Lichtjahre von der Erde entfernt im nördlichen Sternbild Luchs ist. Dieser größere Planetarischer Nebel hat einen kleinen Zentralstern, einem sehr blauen weißen Zwerg. Jones 1 hat eine niedrige Oberflächenhelligkeit mit zwei hellen äußeren Schalen . Die äußere rote Schale besteht hauptsächlich aus ionisiertem Wasserstoff, während der innere blaue Bereich aus ionisiertem Sauerstoff besteht. Der Nebel wurde von Boris Alexandrowitsch Woronzow-Weljaminow sowie unabhängig davon 1939 durch Rebecca B. Jones und Richard Emberson entdeckt.

Belichtungszeit :
OIII 20 x 10 min
Ha 20 x 10 min

Teleskop : Newton 10 "

Brennweite: 1250mm

Kamera : CCD Trius SXV-H9


Ferrero 6
Heute möchte ich euch mal den Planetarischen Nebel Ferrero 6 vorstellen. Dieser Pn wurde von Laurent Ferrero November 2013 entdeckt. Agnès Acker hat wohl das erste vielleicht auch das einzige Farbbild von diesem PN gemacht.
Wo findet man diesen PN ?
01h 56 min 27 sec
+ 65 28` 00``
im Sternbild Kassiopeia.
Ich habe keine Katalogisierung über diesen PN gefunden. Dieser Nebel erscheint auch nicht in der professionellen Datenbank der CDS
Ist es überhaupt ein Pn ? Vieles spricht dafür zb. ein blauer Zentralstern ist zusehen.
Ist er denn ein weißer Zwerg ?
Also ein Spektrum muss her.
Das wurde nun bestätigt durch den Astronom Laurence Sabin.
Er hat eine spektrograpische Untersuchung gemacht. Es ist ein PN
Was erkennt man nun auf meinem Bild.
Man sieht eine Gasblase wo im Norden und Süden kleine helle Verstärkungen
in Ha zusehen sind. Ein blauer Zentralstern ist deutlich zu erkennen.


Daten: Bicolor

Teleskop : Newton 8“ 900mm Brennweite
Kamera : SXV- H9 Trius
Beichtungszeit : Ha 10 x 1000sec
Ha 5 x 600 sec
OIII 31 x 600 sec


Hdw 2

HDW 2 (Hartl-Dengl-Weinberger 2), der auch als Sharpless 2-200  bekannt ist, er ist ein alter planetarischen Nebel  in der Kassiopeia. HDW 2 ist etwas heller im OIII aber auch gut sichtbar im Ha Licht. Darüber hinaus gibt es offenbar eine noch älteren, diffusen äußeren Halo. Man kann fast keine  Struktur im Halo nachweisen. Der schwache  rötliche Bogen ( Halo) war nur auf den Ha Aufnahmen zusehen. Er scheint mir auch sehr groß zu sein.

Warum die Bezeichnung Sh2-200, vielleicht auf die Grundlage des schwachen großen Halos

katalogisiert wurde.

Ist es denn dann ein PN ? Es gibt keinen sichtbaren blauen Zentralstern.

Vielleicht weil er eine enorme Helligkeit im OIII hat ?

Aller Wahrscheinlichkeit ist es aber ein PN.

Laut David Frew, der sich viel mit diesen nahen alten PN befasst hat, ist sich die Fachwelt nicht einig, welcher der Sterne eigentlich der ZS ist. Trotzdem sind sie sich sicher, dass es ein echter PN ist, auch weil er sich mit anderer Geschwindigkeit bewegt als das umgebende interstellare Medium

 

Belichtungszeit

41 mal 10min im OIII

41 mal 10min im Ha
Teleskop 900mm Brennweite  Durchmesser 8"

Kamera Trius h9



Hdw 3

 

Heute zeige ich euch einen PN im Perseus. HDW 3 entdeckt von Herbert Hartl und Ronald Weinberger im Jahre 1983.

Das ist schon eine recht späte Entdeckung. Das war mir sofort klar als ich angefangen habe zu belichten.

Im OIII war nach 10 min Belichtungszeit nichts zusehen. Also kein PN zum Spechteln.

Im Ha war er dann schon etwas deutlicher zu erkennen.

Dann habe ich mir mal die Poss- Aufnahmen ( in Guide ) angeschaut und schon auf den ersten Platten ist bereits etwas zusehen. Man sieht dort einen sichelförmigen Pn. Wie kommt eine solche Form zustande ?

Wenn die Planetarischen Nebel älter werden lässt die Kraft des Zentralsterns nach.

Dann bestimmen interstellaren Medien  (Gas ) die Form des PN .

Oft werden die Pn durch eine Stoßfront verändert.

So auch bei HDW 3.

Ich habe diesmal sehr lange belichtet um festzustellen ob der Pn noch geschlossen ist. Nicht 100% nachweisbar.

Der Pn ist verdammt schwach mit 24,4 mag Oberflächenhelligkeit.

Der blaue Zentralstern in der Mitte des Nebelbogens WD 0322 + 452   (kann man auf meiner Aufnahme sehen) ist 17,1 mag hell.

HDW 3 ist etwa  400-800pc  von uns entfernt und hat ein Alter von 36000 Jahren.

Somit zählt er zu den ältesten Planetarischen Nebel.

 

Daten:

Kamera : Trius H9

Teleskop . 8“ Newton 900mm Brennweite

Ha    88 x 10 min

OIII   65 x 10 min



EGB 6

Zeigen möchte ich euch mal einen der schwächsten Planetarischen Nebel die ich fotografiert habe. Es handelt sich um EGB 6 im Sternbild Löwe.

Er wurde 1984 entdeckt und ist 720 Bogensekunden groß.

Der Zentralstern hat eine Helligkeit von 16mag .

Es wird vermutet das es eine Supernova wäre ,aber das kann man ausschließen weil der blaue Zentralstern gut zu erkennen ist. Und die Form von diesem PN ispricht auch viel dafür.

Die ganze Region um EGB 6 ist überseht mit kleinen Galaxien.

 

 

Teleskop 8 " Newton f 4

Kamera :Trius -H9

OIII 10 x 600 sec

Ha 40 x 600 sec



EGB 1
Heute möchte ich euch mal einen sehr schwachen Planetarischen Nebel im Sternbild

Cassiopeia vorstellen.

Es handelt sich um EGB 1 Ellis-Grayson-Bond.

Er wurde entdeckt im Jahre 1984 beim durchsuchen einzelner Possplatten.

Die haben nach lichtschwachen Nebel gesucht und sind zufällig auf EGB 1 gestoßen.

Ein Astrokollege Dieter hat noch herausgefunden das der Pn im Jahre 1965 von einem Astronom von Lynds als ein heller Nebel beschrieben wird.

Ich hoffen das ich alles richtig übersetze . EGB 1 soll aus zwei Teilen bestehen die extrem Lichtschwach sind. Auf meinem Bild erkennt man zwei längliche Teile von West nach Ost mit einem schwachen Bogen an der Ostseite verbunden.

Der Bogen ist der hellste Teil.

Ist ja auch dann verständlich ,das man den im Teleskop nicht entdeckt hat.

Nämlich der OIII Anteil im Nebel ist so schwach der kommt erst nach

mehreren Einzelbelichtungszeiten von 10min zum Vorschein.

Mit einem Ha Filter sieht es schon ganz anders aus .

Da war er schon nach 10min zu erkennen.

Er ist 2000 Lichtjahre von uns entfernt. Und ist mit 300 x 240 Bobensekunden sehr groß.

Die Oberflächenhelligkeit im roten sind bei 22,5 mag und im blauen bei 25,2 mag.

Der Zentralstern hat eine Helligkeit von 16,6 mag.




Teleskop : 10“ Newton 1250mm Brennweite

Kamera : SXV – H9

Belichtungszeiten : Ha 70 x 600 sec

OIII 70 x 600 sec

Eine Gesamtbelichtungszeit von 23 std bei teilweise Mondlicht

aus dem schönen Ruhrgebiet.


Helix Nebel

Der Helixnebel NGC 7293 wurde von einem deutschen Astronom  Karl Ludwig Harding im Jahre 1823 entdeckt. Der Helix Nebel hat noch einen Spitznamen das Auge Gottes .

Die Entfernung beträgt etwa 670 Lichtjahre. Der Durchmesser vom Helix ist cirka  

16`X 28`groß. Die Scheinbare Helligkeit beträgt 7.3 mag. Man findet diesen PN im Sternbild Wassermann. Der zentralstern hat eine Helligkeit von 13,5 mag.



ISWE 1

ISWE 1

IIsWe 1 ist wirklich ein schwerer Brocken. Ich war kurz davor aufzugeben.

Als ich 10 Bilder addiert habe  „10 x 600sec Ha“ war immer noch nichts zusehen. Eine kleine Aufhellung ,habe ich mir  eingebildet ,könnte doch sein!

Mein Gott war ich überhaupt richtig. Alles passte aber von den Vergleichsbildern her.

Also weitermachen ?

Schade um die gute Nacht dachte ich.

Aber jetzt ein neues Projekt anfangen ist auch blöd.

Also habe ich wieder losgelegt .

45 x 600 sec OIII

45 x 600 sec Ha

15 std  Belichtungszeit

 Bei OIII war dann die Enttäuschung noch größer.

 

So nun zu ( IsWe 1 ) .

 

Entdeckt wurde er  1987 von K. Ishida und R. Weinberger.

 

Seine Flächenhelligkeit ist jenseits von gut und noch schwächer.

 Weit über25,1mag/"² 

Auf den blauen Possplatten ist IsWe 1 nicht sichtbar. Das erklärt ja alles.

Was noch sehr interessant ist , daß der Zentralstern zu die  lichtschwächsten seiner Art gehört. M total= +10.0mag). IsWe1 zählt mit seiner Größe von  5,9 pc zu den richtig großen planetarischen Nebel.

 

Teleskop :  Newton 8“ 900mm Brennweite.

Kamera : CCD  Kamera Trius H9



ISWE 2
Hallo zusammen
Iswe 2 wurde entdeckt im Jahre 1987 von K.Ishida und R. Weinberger .
Man findet diesen PN im Sternbild Kepheus. Mit seiner geringen Flächenhelligkeit ist es kein leichtes Objekt 25,1 mag. Auf den blauen Poss Platte ist der PN nicht sichtbar aber in der H alpha- Linie ein schön sichtbares Objekt . Das uns Fotographen das Herz höher schlagen lässt..Die Entdecker schreiben das er der schwächste Pn das jemals auf Possplatte identifiziert wurde ist .
Der Zentralstern hat eine Helligkeit von 10,0 mag.
IsWe 2 zählt zu den größeren Pn am Himmel mit 6,5 pc .
Ich habe den PN in den Sommermonaten aufgenommen.

Teleskop : Takahashi Epsilon 130
Brennweite : 430mm
Kamera : Trius SXV - H9
Belichtungszeit . Ha 68 x 600 sec
OIII 22 x 600 sec
Gruß Frank


Jakobi 1
Heute möchte ich euch mal ein ganz schwache PN im Bootes zeigen.
Der hat mir Nerven gekostet.
6 Nächte habe ich gebraucht um etwas vor zeigen zu können.
Sehr unterschiedliche Nächte waren es. Die Bildbearbeitung wurde dadurch nicht leichter.
Es ist ein sehr alter und großer Pn.
Leider findet man im Internet nicht viel über diesen PN.
In Guide konnte ich ihn nicht auf den Poss Platte sehen.

Ich habe 78 x 1200 sec OIII und 24 x 1200 sec Ha belichtet.


Im Ha war er nicht zu erahnen.
Deshalb habe ich mehr Zeit im OIII investiert.

Ich hoffe er gefällt euch .
Wie immer ist er aus dem schönen Ruhrgebiet fotogradiert worden.
19,55 mag Himmel.


Jones 1

Jones 1 ist ein  schwacher planetarischer Nebel im Sternbild Pegasus. Entdeckt worden von Rebecca Jones  im Jahre 1941. Der 16 mag blaue Stern im Zentrum verursacht das sich die Außenschale des OIII ionisierte Gas  ausdehnen. Visuell ist der Pn auch gut zusehen . Er sieht aus wie ein offener Kreis . An beiden Seiten kann man gut die hellen Flecken erkennen.

Ich habe den PN durch ein 15 " Teleskop beobachtet.

 

Belichtungszeit :

OIII  32 x 10 min

Ha    30 x 10 min

 

Teleskop :Newton 8"

 

 Brennweite: 900 mm

 

 Kamera : Trius H9

 



JU 1
Heute möchte ich euch einen Planetarischen Nebel im Schwan zeigen der von Dave
Jurasevich im Jahre 2008 entdeckt worden ist. Im Jahre 2013 bezeichnete man den PN mit Ju1.
Das erste Bild wurde schon 2007 aufgenommen mit einem Ha Filter.
Man kann ihn in der H alpha- Linie schon erahnen aber mit einem (OIII ) Filter kommt er besser zum Vorschein.
Der PN hat eine Größe von 260“ x 235“ . Die Bezeichnung lautet PN G75.5+1.5
Man findet ihn unter den Koordinaten R.A. = 20h15m22s.2,
Decl. = + 38d02'58

Teleskop . Epsilon 130mm
Brennweite : 430mm
Belichtungszeit : OIII 10 x 400 sec
Ha 10 x 400 sec
Kamera : Trius H9


K2-1
Kohoutek 2-1 befindet sich im Sternbild Fuhrmann.
Was komisch ist das verschiedene Atlanten unterschiedliche Koordinaten haben.
K2-1 ist ganz klar ein PN . Man sieht einen blauen Zentralstern 18,8 mag hell.
Man kann ihn sehr deutlich im OIII Filter sehen. Ha ist sehr gering vorhanden.
Er hat eine Größe von 3' . Die scheinbare Helligkeit ist 12,6 mag. Leider habe ich keine genaue Entfernungsangabe (was für PN ja sehr schwierig ist ) gefunden. Ich habe nur herausgefunden das er sehr sehr weit entfernt sein soll.K2-1 scheint ein ähnlich schwierig gelagerter Fall zu sein wie Abell 71. Die
Datenbank SIMBAD listet ihn als Reflexionsnebel, und es gibt eine explizite
Anmerkung, daß er kein PN und auch keine Galaxie sei. Allerdings finde ich
keine Veröffentlichung, die das wirklich eindeutig belegt.

Zweifel nähren noch am ehesten die beiden Fachartikel von Acker, Chopinet,
Pottasch und Stenholm von 1987 und Zijlstra, Pottasch und Bignell von 1990,
beide mit dem vielsagenden Titel "Misclassified planetary nebulae". Darin wird
der Status von K2-1 als "unclear" bezeichnet. Alle neueren Veröffentlichungen
betrachten K2-1 allerdings immer als PN. Ihre Beobachtungen in O III bestätigen
das ja auch, bei einem Reflexionsnebel wäre damit nichts zu holen.

Stanghellini, Shaw und Villaver geben in einem Artikel von 2008 eine Entfernung
von 1071 pc an, das ist allerdings nicht direkt gemessen, sondern über
Korrelationsfunktionen aus dem Radiofluß abgeleitet und damit extrem ungenau.Könnte es eine H2 Region sein ?
Einen Reflexionsnebel oder eine Galaxie über die O III-Helligkeit auszuschließen
ist leicht, beide hätten letztlich sternähnliche Spektren, also ein Kontinuum.
Mit H II-Regionen sieht die Sache dagegen deutlich komplizierter aus, da H
II-Regionen ja auch Emissionslinien haben und O III aussenden. Da müßte man also genauer schauen.

Zum Beispiel :
Ob man eine Expansionsgeschwindigkeit messen kann oder ob man den Weißen Zwerg
im Inneren als solchen identifizieren kann. Oder aber es kommt das Gegenteil
raus, ein heißer junger Stern, der Reste der Gaswolke zum Leuchten bringt, aus
der er entstanden ist. Wenn der Zentralstern auffällig hell im Vergleich zum
Nebel ist, ist die Wahrscheinlichkeit für letzteres natürlich größer. Das läßt
sich aber nur mit spektroskopisch mit Sicherheit bestimmen, zumal hier ja nun
auch noch mehrere Sterne in Frage kämen, bei denen man erstmal ausschließen
müßte, daß sie der Zentralstern sind.

Was weiß man nun ?

Man kann ihn sehr deutlich im OIII Filter sehen. Ha ist sehr gering vorhanden.

Er hat eine Größe von 3' . Die scheinbare Helligkeit ist 12,6 mag. Leider habe ich keine genaue Entfernungsangabe (was für PN ja sehr schwierig ist ) gefunden.

Stanghellini, Shaw und Villaver geben in einem Artikel von 2008 eine Entfernung
von 1071 pc an, das ist allerdings nicht direkt gemessen, sondern über
Korrelationsfunktionen aus dem Radiofluß abgeleitet und damit extrem ungenau.



Teleskop: 8" Newton 900mm Brennweite
Kamera: SXV-H9
Belichtungszeit: OIII 38 x 10 min
Ha 22 x 10 min


KjPn 8
Heute zeige ich euch mal KjPn 8 im Sternbild Kassiopeia .
Entdeckt wurde er im Jahre 1971 von Misha Kazaryan.
Warum erst so spät ? Weil der OIII Anteil sehr gering ist ( OIII cirka 16 % )
Erst als ich ein Ha Filter nahm kam er langsam zum Vorschein.
Die Entfernung ist nicht so einfach zu bestimmen cirka 1800 pc.
So klein ist der Pn gar nicht , er dehnt sich ganz schön aus 14`x 4` und der Zentralbereich ist cika 12“ x 12“ groß. KjPn 8 ist ein Pn mit einem zetralem Doppelstern.
Ich habe diesmal eine kleine Brennweite verwendet um die gesamte interessante Region
mal zu sehen.
Ich wollte auch mal wissen wie viel OIII Anteil im Bild zu sehen sind.
Auch sehr interessant das nicht nur Ha dominiert.

Belichtungszeit: OIII 26 x 600 sec
Ha 26 x 600 sec
Kamera : Trius Sxv-H9
Teleskop: Vixen FL 55 ss mit Reduzer auf 238 mm Brennweite


KN 24
Die Beichtungszeit lag bei OIII 53 x 600sec und Ha 31 x 600 sec.


Kohoutek 1-16
Heute zeige ich euch mal einen PN der nicht so bekannt ist im Sternbild Drache. Es handelt sich um Kohoutek 1-16 .

Er wurde 1963 von Kohoutek entdeckt. Eigentlich ziemlich spät obwohl er im OIII Filter zuerkennen ist. Ich habe gelesen das er in einem !6’’ bei einer Vergrößerung von 225 x eine 1,5’

große rund Aufhellung zusehen ist ( sehr schwach ). Die Besonderheit ist aber das ein Quasar KUV 18217+6419 ( Q 1821+643 ) zu sehen ist . Den Qusar kann man gut erkennen in den Galaxienhafen der am Rand des PN ist. Der Zentralstern hat eine Helligkeit von 14,8 mag.

Man schätz die Entfernung des PN auf 7000 Lichtjahre. Die Größe des Pn ist 1,5 Bogenminuten groß.


Teleskop: 10’’ Newton Brennweite 1250mm

Kamera : Trius SXV - H9

Belichtungszeit: OIII 78 x 600 sec

Ha 72 x 600 sec


Kohoutek 2

Kohoutek 2-2 enteckt 1963  sehr spät obwohl sehr viel ( OIII ) im PN vorhanden ist .

Nur die äußere Schale ist in HA gut s zu  erkenn auf mein Foto.

Den PN findet man im Sternbild Einhorn und ist auch ziemlich groß mit 415 Bogensekunden.

Der Zentralstern hat eine Helligkeit von 18,2 mag.

Scheint ein sehr alter PN zu sein .

 

Teleskop : 8“ Newton  f 4

Kamera : Trius H9

OIII 20 x 600 sec

Ha   20  x 600 sec



LoTr 5

Lotr 5 wurde recht spät entdeckt 1977 von A.J.Longmore. warum wurde er so spät entdeck ?

Es ist ein sehr großen Planetarischer Nebel mit 560 Bogensekunde größer als der Hantelnebel.

Aber dafür ist die Flächenhelligkeit im blauen bei 26,5 mag/" sehr schwach.

LoTr 5 ist der PN mit der höchsten galaktischen Breite- er befindet sich also an einem recht ungewöhnlichen Platz abseits der galaktischen Ebene.

Die große Frage wo ist der Zentralstern ?

 Man dachte der helle Stern im Zentrum von 9 mag (variabel ) wäre der Zentralstern aber die Temperatur von 5500°K stimmte nicht, einfach zu kalt .

Man fand aber eine heißen Zwergstern der die halbe Masse besitzt. Röntgenemissionen wurden in der Chronospähre von IN Com könnten ein Hinweis auf Wechselwirkung zwischen diesen beiden "Zentralsternen" sein.



M 1
Heute möchte ich den bekannten M1 den Krebsnebel zeigen.Er ist durch eine Supernovaexplosion entstanden. Der Stern hatte eine Sonnenmasse von 8-12. Man vermutet das alles weniger als 8 Sonnenmassen zu klein ist um zu einer Supernova zu explodieren. M1 hat eine Helligkeit von 8,4mag.
Durch einen Feldstecher kann man ihn schon beobachten.
Ein OIII Filter wäre für die Beobachtung ein Vorteil.
Daten zum Bild
Kamera :SXV-H9
Newton 8" f 4,5
Ha Bilder : 10 x 800 sec
OIII Bilder 6 x 600 sec
OIII für blau und grün genommen
Ha für rot
Ich hoffe das Bild gefällt euch.
Aufnahmeort Marl Ruhrgebiet
Vollmond


M 27

M27 wird auch oft als Hantelnebel bezeichnet . Charles Messier entdeckte ihn 1764 sehr früh . Kein wunder bei der Größe von von 2,5 Lichtjahren 5.8 Bogenminuten ist er einer der größten Pn  und hellsten  von 6,2 mag in unserem Sonnensystem.

Die entfernung schwangt auch sehr stark von 300 bis 1250 Lichtjahren und beim alter ist es auch nicht besser von 27000 Jahren bis 48000 Jahren.

Sehr stark leuchtet der Pn in der ( OIII ) Linie. Der schwache Halo um M27 sieht man auch in dieser ( OIII ) Linie . Der Durchmesser mit Halo beträgt 15.2`.

Der Zentralstern hat eine Helligkeit von 13.8 mag und sein Begleiter 17.0 mag

 

Teleskop 8" Newton

Ha 10 x 600sec

OIII 10 x 600sec

Kamera : Trius H9



M57
Habe mal die 3 klaren Nächte wo Vollmond war genutzt um M57 fertig zustellen.
Ich konnte 36 Bilder a 600sec Ha machen und 24 Bilder a 600sec OIII.
Teleskop : Newton 8" f 4,5
Kamera SXV- H9 Trius
Das Bild habe ich etwas verkleinert.
Die Bilder sind von zuhause aus gemacht ( Ruhrgebiet ).

 

 

M 57 der Ringnebel der gar kein Ringnebel ist sondern ein Bipolarer PN. Man konnte mit einem 2,5m Teleskop zwei deutlich getrennte Gaslappen erkennen . Man muss immer die Blickrichtung  berücksichtigen. Wie schaut man auf den PN.

1779  wurde M57 vom französischen Astronomen Antoine Darquier von Toulouse und kurze Zeit später von Charles Messier entdeckt. Also ist die Bezeichnung M auch nicht so ganz richtig. Der schöne Halo um M57 ist entstanden durch Stellarwinde .

Der Zentralstern von M57 ist wohl ein Veränderlicher  Stern der seine Helligkeit von 14.2  bis 16 mag wechselt.

Das kann daher kommen da der Zentralstern von einer dünnen Gasschicht verdeckt wird.

Die Entfernung von M57 beträgt 2000 Lichtjahre .

Der Durchmesser vom hellsten Teil cirka 50`000 AE haben



M 76

 

Der kleine Hantel Nebel

Wir sprechen von M76 der im Jahre 5. September 1780 von dem französischen Astronomen Pierre Méchain entdeckt wurde . Wiedermal ist die Bezeichnug M nicht ganz richtig. Er hat nämlich seinem Freund Charles Messier die entdeckung erzählt.  Messier nahm die Entdeckung in seinem Katalog auf im Oktober. Ein Monat später.

Der Nebel ist 2500 Lichtjahre von der Erde entfernt und hat einen Durchmesser von 1,08

Bogenminuten . Der Zentralstern ist 15,9 mag hell.

Man findet M 76 im Sternbild Perseus.



M 97

Heute zeig ich euch M 97. Er  befindet sich im Sternbild Großer Bär und erscheint aufgrund seiner zwei dunklen Gebiete wie eine kosmische Eule. Der Planetarische Nebel hat einen Durchmesser  von  3.4 Bogenminuten . Der Nebel ist ca. 1600 Lichtjahre entfernt.. Der Eulennebel hat eine scheinbaren Helligkeit von 9,9 mag
Sein dynamisches Alter beträgt um die 6000 Jahr

Der Eulenebel M 97 ist eines der schwächsten Objekte in Messier's Katalog. Aber er wurde  von Pierre Mechain entdeckt im Jahre 1781. Messier hat ihn erst einen Monat später beobachtet. Der Zentralstern hat eine Helligkeit von 16 mag.

 

 

Kamera SXV-H9 Trius

Newton 900mm Brennweite f4,5

12 x  800 sec Ha

6   x  600 sec OIII



Medusa Nebel

Der Medusa Nebel ist ein alter Planetarischer Nebel. Vor etwa 6.800 Jahren hat er seine Gashülle abgestoßen und ist zu einem sehr heißen Weißen Zwerg geschrumpft.

Wegen seines filamentartigen Aussehens( zb. M1) hat man den Medusa Nebel früher für eine
Supernova Überrest gehalten. Aber die spektrale Zusammensetzung seines Lichts ergaben jedoch Werte die für einen Planetarische Nebel typisch sind. Man erkennt an den Aufnahmen das der Wasserstoffanteil Ha sehr hoch ist. Aber auch im OIII leuchtet dieser Nebel, jedoch weit schwächer und nicht so detailreich. Den Medusa Nebel findet man im Sternbild Zwilling. Leider konnte ich den Nebel noch nicht Visuell sehen. Scheint kein leichtes Objekt zu sein.
Medusa Nebel



MWP 1

 

MWP1 (Motch, Werner Pakull)  ist ein alter bipolar planetarischer Nebel  im Schwan . Er hat eine Entfernung von 1400 Lichtjahren . MWP1 ist einer der größten bekannten PN. Es hat eine scheinbare Größe 13' x 9 ' und ist ungefähr 150.000 Jahren alt . Der Zentralstern ist mit 13,9 mag ein sehr heller Stern . Die bipolare Struktur von MWP 1 deutet auf einen Begleiter des Zentralsterns hin. Erfreulich für den visuellen Beobachter dürften der recht hohe Anteil von OIII im Nebel sein. Ha ist im Mittelteil des PN  sehr dominant.MWP1 (Motch, Werner Pakull) ist ein alter bipolar planetarischer Nebel im Schwan . Er hat eine Entfernung von 1400 Lichtjahren . Er hat eine scheinbare Größe 13' x 9 ' und ist ungefähr 150.000 Jahren alt .

Teleskop : Newton 8" 900 mm Brennweite

Kamera : SXV-H9 Trius

Belichtungszeit : OIII 36 x 10 min

Ha 36 x 10 min

Ruhrgebiet Marl

##

Ngc 40

Der Planetarische Nebel NGC 40 auch Bow-Tie Nebel genannt wurde am 25. November 1788 von Friedrich Wilhelm Herschel entdeckt.

Also recht früh . Dann kann man wohl annehmen , daß er im OIII gut sichtbar sein sollte.

Das wollte ich nun wissen.

Am Vogelsberg in Hessen an einem 16 `` Teleskop habe ich ihn dann gut erkennen können.

Zentralstern kein Problem . Eine  schwache Ovale Schale war zusehen . Zur  Mitte hin wurde er etwas  dunkler .

Zwei äußere sichelförmige Aufhellungen waren gut zu erkennen.

Der Zentralstern hat eine Helligkeit von 11,6 mag. Sein Zentralstern, ein Weißer Zwerg hat etwa 0,7 Sonnenmassen und ist mit rund 90.000°C extrem heiß.

Das Alter des PN wird auf 4500 Jahren geschätzt.

Er ist nicht grad ein großer Pn mit 37 Bogensekunden.

In Wikipedia steht:

 Bowtie Nebula - ein schwach angeregter PN, ein Widerspruch zur hohen Temperatur des Wolf Rayet-ZS - der Hauptkörper dieses PN besteht aus einer 0,5° messenden Blase, die von schwächeren irregulären Ausläufern umgeben ist - interessant ist die Morphologie in den Spektrallinien - die Ringform ist gut definiert mit OIII, während schwache Außenbereiche in Hα besser zur Geltung kommen.

Meine Frage : Warum sieht man das nicht auf den LRGB Aufnahmen.

Der Pn ist einfach nur rot auf so vielen Aufnahmen.

Also mal schauen was man nun erkennen kann wenn man eine Bicolor Aufnahme macht.

 

 Ha    26 x 600 sec

OIII  23 x 600 sec

Belichtungszeit 8 std

Teleskop : 10 `` Newton   1250 mm  Brennweite

Kamera :Trius H9



NGC 1501

NNGC 1501 ist ein planetarischer Nebel im  Sernbild Giraffe , welcher etwa 4200Lichtjahre von der Erde entfernt ist.  Der Zentralstern von NGC 1501 ist ein kohlenstoffreicher, massearmer Wolf - Ravent - Stern  mit einer  Temperatur  von ca. 130.000 Kelvin   NGC 1501 wurde am  3 November 1987  von dem deutsch-britischen Astronomen Wilhelm Herschel entdeckt.

 

10 Bilder  a 600 sec OIII

10 Bilder  a 600 sec Ha



NGC 1514

NGC1514, auch bekannt als die Kristallkugel-Nebel genannt, ist ein planetarischer Nebel im Stier. Es wurde von Herschel im Jahre 1790 entdeckt und verändert seine Sicht. dieser Objekte von einer Agglomeration der ungelösten Sterne um den hellen Stern zu einem "schwachen, leuchtende Atmosphäre" rund um den hellen Stern. NGC 1514 ist ein planetarischer Nebel im Sternbild Stier. Der planetarische Nebel NGC 1514 wurde am 13. November 1790 von dem deutsch-britischen Astronomen Friedrich Wilhelm Herschel entdeckt. Das Objekt, NGC 1514 und manchmal auch der "Crystal Ball" nebula, gehört zu einer Klasse von Objekten genannt planetarischen Nebel, die Form, wenn sterbende Sterne werfen ihre äußeren Schichten des Materials. UV-Licht von einem zentralen Stern, oder in diesem Fall ein Paar von Sternen, bewirkt, dass das Gas in mit buntem Licht fluoresziert. Das Ergebnis ist oft schön - diese Objekte als die Schmetterlinge von Raum bezeichnet.

NGC 1514 wurde 1790 von Sir William Herschel, der feststellt, dass seine "glänzende Flüssigkeit" zu verstehen ist, dass es nicht ein schwaches Sternhaufen, wie ursprünglich vermutet, entdeckt. Herschel hatte zuvor prägte den Begriff der planetarischen Nebel ähnliche Objekte mit kreisförmigen, planet artige Formen zu beschreiben. . NGC 1514 ist ein planetarischer Nebel im Sternbild Stier. Der planetarische Nebel NGC 1514 wurde am 13. November 1790 von dem deutsch-britischen Astronomen Friedrich Wilhelm Herschel entdeckt. Das Objekt, NGC 1514 und manchmal auch der " Kristallkugel-Nebel genannt.

 .Neu entdeckt wurden der Ring um Ngc 1514. Die Ringe  entstehen durch sterbende Sterne im Zentrum des Nebels .Staub und Sternwinde würden diese Ringe bilden.

Belichtungszeit . OIII 5x 10 min

                             Ha 5 x 10 min

Teleskop : Newton 900mm Brennweite  8" Durchmesser der Spiegel



NGC 2346
Ngc 2346 ein besonderer Planetarischer Nebel ?

William Herschel entdeckte NGC 2346 im Jahr 1795. Aus der Untersuchung älterer Fotoplatten wissen wir, dass V651 von mindestens 1899 bis 1981 mit konstantem Licht brannte. Dann verblasste es plötzlich und kämpfte vier Jahre lang, um zu seiner früheren Helligkeit zurückzukehren.

Immer wieder funkelte er auf und verblasste bis heute..

Dieser Bipolare PN findet man im Sternbild Einhorn und ist 140 Bogensekunden groß







Belichtungszeit : OIII 10 x 400 sec
Ha 10 x 400 sec
Teleskop : Newton 10“
1250 mm Brennweite

Kamera: Sxv -H9


NGC 2371
Der planetarische Nebel NGC 2371 wurde 1785 von Friedrich Wilhelm Herschel entdeckt im Sternbild Zwilling . 1918 wurde er von Heber D. Curtis als Planetarischer Nebel identifiziert.
Interessanter weise hat dieser Planetarische Nebel zwei NGC Nummern. Warum ?
Vielleicht weil bei Ngc 2371 und Ngc 2372 auf den ersten Blick eine längliche oder sogar zweiteilige Struktur auffällt . Als wenn es zwei getrennte Objekte wären. Dies ist bestimmt der Grund, weshalb für dieses Objekt im NGC-Katalog zwei Eintragungen vorliegen.
Für mich sieht er aus wie ein eingewickeltes Bonbonpapier und nicht wie eine Erdnuss.
Heute weiß man das es ein Bipolarer Planetarischer Nebel ist. Er ist 4300 Lichtjahre entfernt und verdammt klein 0,92 Bogenminuten. Der Zentralstern hat eine Helligkeit von 14,8 mag.
Hubble zeigt natürlich mehr und schreibt dazu noch etwas interessantes.
Auch auf meinem Bild kann man den Jet sehen.

Meine Daten


Teleskop : 8" Newton mit 900mm Brennweite
Kamera : Eine CCD sw Kamera SXV-H9 Trius
Bilder : OIII 34 x 10 min
Ha 19 x 10 min
Bicolor Version
Das Bild ist nur ein Ausschnitt vom Gesamtbild

Der Halbmond stand sehr dicht am Sternbild Zwilling


NGC 2392

William Herschel entdeckte diesen recht hellen planetarischen Nebel  im Jahre 1787.

Im Teleskop erkennt man gut das man um den Zentralstern 10.0mag heller erscheint als der äußere Teil des Nebels. Warum ist das so. Man hat Untersuchungen gemacht und festgestellt das der Zentralstern von zwei verschieden schnell ausdehnenden, konzentrischen Gashüllen umgeben ist.

Die Entfernung von Ngc 2392 beträgt 2900 Lichtjahre und das alter wird auf 1700 Jahre geschätzt .Er ist 0,25 Bogenminuten groß.

 



NGC 6543
NGC 6543 auch Katzenaugennebel genannt findet man im Sternbild Drache.

Er wurde von Wilhelm Herschel 1786 entdeckt. Er ist ein verdammt heller Planetarischer 8,1 mag. Im Teleskop sehr einfach zu finden. Ich habe ihn schon öfter beobachtet. Ein Filter OIII brachte keine Verbesserung. Der Nebel ist sehr klein aber der Halo um den Nebel sehr groß mit 6,4 Bogenminuten. Das kann man ja sehr schön auf meiner Aufnahme erkennen. Er ist circa 3'000 bis 3'600 Lichtjahre von der Erde entfernt und man vermutet das er 1000 Jahre alt ist. Wie sind diese komplexen Strukturen um ngc 6543 entstanden ?

Vielleicht ,wenn der Zentralstern ein Doppelstern ist, und sich die beiden Sterne umkreisen könnte es die Ursache sein.

Leider kann das HST die Sterne nicht trennen.

Dieser Nebel ist schon einer Herausforderung. Der Zentralbereich ist sehr hell und die äußere Schale schwach im OIII .


Teleskop: Newton 8" 900mm Brennweite

Kamera : ccd SXV-H9 Trius

Montierung : Em 200 Takahashi

Belichtungszeiten
OIII 32 x 10 min

Ha 34 x 10 min

SII 2 x 10 min

OIII 60 x 10 sec

Ha 60 x 10 sec

SII 60 x 10 sec




NGC 6781
Teleskop : 10" Newton Brennweite 1250mm Quarz Spiegel
Kamera : Trius SXV-H9
OIII 40 x 120 sec
Ha 40 x 120 sec

Heute möchte ich euch den Planetarischen Nebel im Sternbild Adler NGC 6781 vorstellen.

William Herschel hat ihn 1788 entdeckt. Er ist 3000 bis 5000 Lichtjahre von uns entfernt. Der Zentralstern besitzt eine Masse von rund 0,6 Sonnenmassen und hat eine Effektivtemperatur von 100.000° Celsius, womit der Großteil seiner Leuchtkraft im ultravioletten Spektralbereich liegt .
Er hat eine Größe von 110“ x 109“ und hat eine Helligkeit von 11,8 mag.
Der Zentralstern hat eine Helligkeit von 16,9 mag


NGC 6826
Ich möchte euch  mal den kleinen blinkenden Planetarischen Nebel NGC 6826 vorstellen.
Man findet diesen Nebel im Sternbild Schwan. Er ist  2200 Lichtjahre von der Erde entfernt .
Der Zentralstern von NGC 6826 ist einer der hellsten bekannten Sterne in einem planetarischen Nebel.
Der planetarische Nebel NGC 6826 wurde am 6. September 1793 vom deutsch-britischen Astronomen Wilhelm Herschel entdeckt. Beim Beobachten dieses planetarischen Nebels mit einem Teleskop scheint dieser zu blinken.
Dieser Effekt hat ihm den Beinamen blinking planetary eingebracht. Der Nebel selber blinkt aber nicht.

Das Blinken wird von unseren Augen verursacht. Wenn man direkt auf den Zentralstern schaut, überblendet er den Nebel. Schaut man jedoch etwas daran vorbei, kommt der Nebel wieder zum Vorschein. Auf Fotografien kann man sehr schön noch einen Halo zusehen bekommen.

Die scheinbare Helligkeit beträgt visuell 8,8 mag also ein sehr leichtes Objekt zum beobachten.

Teleskop 10“ Newton Brennweite 1250mm
Kamera SXV – H9
Ha:   62 x 600sec
OIII : 47 x 600sec
OIII : 50 x 15 sec
Ha:  50 x 15 sec


NGC 7008
Heute möchte ich euch mal eine PN zeigen den ich schon in einem 15“ Teleskop am Vogelsberg in Hessen beobachtet habe.
Es handelt sich um Ngc 7008 im Sternbild Schwan RA 21h00m, Decl. +54h32m . Er wird auch Fötus Nebel genannt.
Wir hatten zwei Filter zum beobachten verwendet einen UHC und OIII Filter .
Für mich hatte der UHC Filter den besten Eindruck gezeigt. Man konnte den Zentralstern ( Helligkeit 13,6 mag ) sehr gut erkennen . Die Form des Pn war für mich ein gebogener Nebelfleck .
Hatte schon Ähnlichkeit mit einem Fötus . Er ist 2800 Lichtjahre von der Erde entfernt und wurde von Wilhelm Herschel schon 1787 entdeckt .
Kein Wunder das der so früh entdeckt wurde bei einer scheinbaren Helligkeit von 11,2 mag .


Kamera : Trius SXV-H9

Teleskop : Newton 10“ Brennweite 1250mm
Ein bicolor Bild
OIII 24 x 600 sec
Ha 19 x 600 sec


NGC 7048

Heute möchte ich euch mal einen bekannten Planetarischen Nebel zeigen im Sternbild Schwan.
Es handelt sich um Ngc 7048. Entdeckt wurde er im Oktober 1878 von Jean-Marie Stephan.
Sehr früh , also muss es sich um ein sehr hellen Pn handeln der gut sichtbar ist.
Die Gesamthelligkeit beträgt 12 mag. Die Größe ist 1“x1“.
Leider konnte ich den Zentralstern nicht auf meiner Aufnahme sehen. Er ist verdammt schwach 18,3 mag.
Das ist schon eine Hausnummer. Die Entfernung des Pn beträgt 5260Lichtjahre.

Das besondere an diesem Pn ist das man noch ein Halo zu sehen bekommt .
Der ist aber verdammt schwach . Wäre auch mal interessant wann der zum ersten mal gesehen würde.
Schaut so aus wie bei M 57

Kamera : Trius Sxv-H9
Teleskop 10“ Newton 1250mm Brennweite
Belichtungszeit : 65 X 600 sec Ha
32 X 600 sec OIII


NGC 7139
Heute möchte ich euch Ngc 7139 im Sternbild Kepheus zeigen. Er wurde von Friedrich Wilhelm Herschel

1787 entdeckt.


Er ist circa 4300 Lichtjahre von der Erde entfernt. Der Zentralstern hat eine Helligkeit von 18.7 mag . Der Pn

hat eine Größe von 1,28 Bogenminuten und eine Helligkeit von 13,3 mag.



Teleskop : Newton 10“ 1250mm Brennweite

Kamera : SXV – H9 Trius

Belichtungszeiten : OIII 27 x 600 sec

Ha 23 x 600 sec


NGC 7354
Heute zeige ich euch mal einen sehr ungewöhnlichen planetarischen Nebel im Sternbild Kepheus .

Ungewöhnlich deshalb ,weil ein sehr heller ovaler Ring und außerhalb ein sehr schwacher runder Ring zusehen ist. Sieht bald so aus als wenn es zwei Planetarische Nebel sind.

Er wird beschrieben als ein Doppelschalen Nebel der durch Winde aus dem Zentralstern geformt wird. Im inneren kann man verschiedene Knoten sehen (die ich leider nicht auflösen vermag )

Die in der Ha Aufnahme gut zusehen sind .

Neue Forschungsarbeiten ergaben das vielleicht ein Begleiter vom Zentralstern daran schuld ist.

Das muss aber erst noch bestätigt werden.

Der Pn ist 0,60 x 0,61 Bogenminuten groß und hat eine scheinbare Helligkeit von 12,2 mag.

Entdeckt hat ihn der berühmte William Herschel sehr früh im Jahre 1787.

Der Zentralstern hat eine Helligkeit von 15,0 mag. Er ist cika 4000 Lichtjahre entfernt.


Kamera : Trius sxv –H9
Teleskop : 10“ Newton 1250mm Brennweite
Belichtungszeiten 180 x 120 sec Ha
                            80 x 120 sec OIII


Ear Nebula

Heute möchte ich euch den Ohr Nebel im Schwan zeigen. Er ist ein bipolarer Planetarischer Nebel.

Man findet ihn RA 20h 50m 5s und Dec + 46d 52m 48s etwa 2 Grad von Deneb.


Wann genau er zum ersten mal entdeckt wurde kann man nicht sagen.

2005 wurde er offenbar von L.Sabin entdeckt. Öffentlich berichtet wurde erst 2009 davon. Man gab ihn die Bezeichnung IPHASX J205013.7 + 465518 .

Im OIII war er deutlicher zu erahnen. Deshalb habe ich auch mehr Belichtungszeit in OIII investiert.

Ich konnte zwei Bilder im Internet finden, die aber in keiner Weise mit meiner Farbe übereinstimmt.

Ich mache nur einen Weißabgleich in Astroart.



Daten

Newton 8“ Brennweite 900 mm

Kamera Trius SXV-H9

OIII 75 Bilder a 10 min

Ha 58 Bilder a 10 min



22 Std. Belichtungszeit.


Outters 4
Heute möchte ich euch ein Planetarischen Nebel zeigen der sehr spät entdeckt worden ist von einem Amateurastronom.
Im Jahre 2011 machte der Amateurastronom Nicolas Outters eine Entdeckung in Sharpless 129 .
Er belichtete diese Region mit 3 verschiedenen Filter ( OIII ), ( SII ) und in der Ha –Linie .
( OIII ) war genau die richtige Wahl um diesen PN zu entdecken. .
Purer Zufall ! Er wollte wohl ein Bild machen mit der Hubble – Palette.
Die Entfernung von Outters 4 wird auf 75 bis 150 Lichtjahre geschätzt,
So dass er mit 69 Bogenminuten nicht nur einer der größten ,
sondern vermutlich auch der nächste PN wäre falls er einer ist .

Man findet diesen PN im Kepheus .
Es macht jetzt umso mehr Spaß mit einem ( OIII ) Filter

Regionen zu belichten wo noch kein Mensch vorher gewesen ist.

Aufnahmeort : Das schöne Ruhrgebiet Marl

Teleskop : Epsilon 130 f 3,3
Kamera : Trius sxv-h9
Belichtungszeit : ( OIII ) 153 x 600 sec
Ha – Linie 32 x 600 sec


Patchick 5

Heute möchte ich euch mal den nicht so bekannten Planetarischen Nebel Patchick 5 zeigen.

Dana Patchick endeckte den Pn im Jahre 2010 . Er ist Mitglied Deep Sky Gruppe Hunters. Diese Pn findet man im Sternbild Schwan. Die Größe des Planetarischen Nebel beträgt 140" x 80". Und der Zentralstern hat eine Helligkeit von 15,70 mag. Patchick 5 ist ein bipolarer Nebel.
Bei meiner ersten Probeaufnahme ob ich auch richtig liege in Ha bei 30sec war nichts zusehen. Aber die Sterne passten von den Koordinaten.
Also einen anderen Filter versuchen OIII und nun konnte man schon Umrisse erahnen.

Belichtungszeit : OIII 50 x 10 min
Ha 40 X 10 min
Teleskop : 10“ Brennweite 1250mm
Kamera : SXV-H9

Gruß Frank



Puwe 1

Heute möchte ich euch mal Puwe 1 im Luchs vorstellen.

Ein verdammt großer PN.  Mit einem Durchmesser von 20` ,fast so groß wie der Vollmond.

Der Nebel wurde 1980 von Purgathofer und Weinberger entdeckt. Sie sahen ihn auf den roten Poss Aufnahmen.

Das besondere ist auch noch das er verdammt nah ist , mit einem  Abstand von  ~150 pc.

Hier ist noch mal ein Link zum Original  Entdeckerpapier.

 

http://goo.gl/fW6TQB

 

Ich finde das es ein schwer zu fotografierendes Objekt ist ,da er nur eine Helligkeit von 23,7mag/ "² im roten und 26,3mag /"²  im blauen hat.

Leider waren die Bedingungen nicht so berauschend. Hochnebel zog immer wieder durch die Bilder.

Eine Herausforderung ist es den Halo  sichtbar zu machen. Leider ist mein Chip dafür zu klein. "Alois Purgathofer war maßgeblich beim Aufbau der Schöpflsternwarte (das größte Teleskop mit D=1,5m in Österreich) beteiligt und war Univ.Prof. als ich Astronomie studiert habe in den 1980er Jahren. Leider ist er 1984 bei einem Beobachtungsaufenthalt in Südamerika verunglückt. Sein Sohn ist ebenfalls Univ.Prof an der TU-Wien."

 

Teleskop 8“ Newton    900mm  Brennweite   

Kamera : Trius H9

Ha  40 x 600 sec

OIII 30 x 600 sec

Belichtungszeit 11,6 std

 

 

Gruß Frank

 



Sh1 - 89

Sh1-89 ist wieder mal so ein PN  der 1953 entdeckt wurde und 1959 im Sharbless Katalog eingetragen wurde. Ert ist 6400 Lichtjahre von der Erde entfernt .

Man findet diesen PN im Sternbild Schwan . Sein Zentralstern ist sehr lichtschwach mit 19.1 mag.

Er ist 35 Bogensekunden groß.

Er hat eine große ähnlichkeit mit einem Schmetterling.

Ich konnte nur einen geringen Anteil an ( OIII ) im Zentrum sehen.

Sehr stark leuchtet er in der Ha Linie.



Sh2 - 106

Sh2-106  ist ein Bipolarer Nebel und entdeckt wurde er von Rudolph Minkowski im Jahre 1946.

Sharpless entdeckte ihn erst viel später auf photografischen Platten 1959.

Das Objekt ist 2000 Lichtjahre von der Sonne entfernt.

Ich vermute das es kein PN ist . Ich habe keinen Beweis gefunden und auch kein Zentralstern.

Man findet diesen Bipolaren Nebel im Sternbild Schwan.



Sh2 - 174

Sharpless 174 in Cepheus

23 46 49   +80 56 20  
Entfernung:
930 Lichtjahre




Sharpless 174 ist 10'x15' groß und ist ein Planetarischen Nebeln. Bei ihm wurde eine sehr große Bewegung des Zentralsterns zur Hülle beobachtet. Bei seiner Bewegung  verliert der PN seine Hülle und zieht eine sichtbare Spur hinter sich her. Der Zentralstern befindet sich nicht mehr im Zentrum .Wo ist er nun ?. Der sehr kleine Stern GD 561 kam in Frage. Ein weißer Zwergstern der sich am Rand des Nebel befindet.  Es wurde vermutet das Sh2-174 aufgrund des scheinbar fehlenden Zentralsterns eine HII Region ist .

Visuell kann man den PN sehr schön beobachten. Im H-beta und OIII Filter ist er gut sichtbar bei einem dunklen Himmel.

 

Teleskop : Newton 8" mit einer Brennweite von 900mm

Kamera: Trius SXV-H9

Bilder: OIII 16 x 600sec und Ha 14 x 800 sec



Simeiz 22

Simeiz 22

Ein PN ? 1951 wurde am  Crimean Simeiz Observatorium ein Foto von einem nebelartigen Objekt gemacht. Man dachte es wäre eine H2 Region.

1960 bis 1970 hat man vermutet das Simeiz 22 ein Supernovaüberrest wäre.

Die Form sprach dafür. Man erkannte eine Sichelartige Form mit feinen Filamenten.

Man sah auf den Fotos das dieser Nebel stark in Ha leuchtete.

Darauf hin vermutete man ein Sh2 Objekt und Sharpless nahm es in sein Katalog auf.

Erst sehr ende 1970 machte man Radiountersuchungen und stellte fest Simeiz  22 ist ein PN.

Was ich festgestellt habe an meinen Aufnahmen ist ,daß der PN sehr hell ist ( Sichel )

und in der Sichel Ha (sehr hoch) und (OII) Anteile vorhanden sind.

Die feinen Filamente bilden wieder einen geschlossenen Kreis.

Die gesamte Ausdehnung sind 20 Bogenminuten.

Bei der Entfernung war es auch nicht so einfach man hat erst 1988 einen Zentralstern gefunden mit einer Helligkeit von 17,7 mag.

So konnte man eine genauere Entfernung berechnen von 965 pc.

Man findet diesen PN im Sternbild Kassiopeia



W 1 - 10
Insgesamt werden in SIMBAD zu dem Objekt 16 Literaturstellen bis 2013 angegeben.

Weinbergers WE 1-10 wird erstmals in "New planetary nebulae of low surface brightness", Astron. Astrophys. Suppl. 30, 343-348 (1977) beschrieben.
Die RA ist 20 30 19.2, die Deklination +48° 42' 27". Gefunden wurde der Nebel auf der POSS-Platte 1099.
Die Größe ist 194 x 187 Bogensekunden.
Der Zentralstern hat eine Magnitude von 18.7 (rot) bzw. 18.1 (blau).
Die Oberflächenhelligkeit beträgt mr=22.1 und mb=26.3 mag/Quadratbogensekunde.
Entfernung: 690 pc oder ca. 2250 Lichtjahre.

Bei Kohoutek wird WE 1-10 1978 in "New and misclassified planetary nebulae" (IAU Symposium 76, Cornell Univ.) aufgelistet und als Entdecker Weinberger (1977) angegeben.


Neuere Literatur:
D. J. Frew, I. S. Bojicic und Q. A. Parker geben in Mon. Not. R. Astron. Soc., 431, 2-26 (2013) die Größe mit 190 Bogensekunden an, die Helligkeit in H alpha mit 24.0 mag/Quadratbogensekunde.

Zitiert wird bei Frew: Hippelein H., Weinberger R., 1990, A&A, 232, 129 (HW90): The expansion of highly evolved planetary nebulae.
Hierin wird die Größe des Nebels mit 0,32 pc = 1,04 Lichtjahren und die Entfernung ebenfalls mit 700 pc angegeben.
Mittlere Ausdehnungsgeschwindigkeiten betragen für H alpha 26, für O III ebenfalls 26 und für N II 23 km/s, gemessen mit einem Fabry-Perot-Spektrometer am 1,23 m-Teleskop des Calar Alto

In
Astrophys. J., 771, 114 (2013/July-2)
The deceleration of nebular shells in evolved planetary nebulae.
PEREYRA M., RICHER M.G. and LOPEZ J.A.
wird für WE1-10 eine Ausbreitungsgeschwindigkeit für N II von 27 +/-2 km/s angegeben. Die N II-Linie hat verbotene Emissionen bei 654,8 und 658,4 nm, also nahe bei H alpha (656,3 nm).Teleskop : Newton 10“



Brennweite 1250mm

Kamera : SXV-H9

Belichtungszeiten OIII 67 x 600 sec

Ha 67 x 600 sec


Sh2-176

Wieder mal ein interessanter PN in der Cassiopia.

Es handelt sich um Sh2-176 . Diese Bezeichnung sagt mir es handelt sich um ein Emissionsnebel im Katalog Sharless. Sharpless Katalog enthält 313 Einträge und wurde 1959 von Stewart Sharpless zusammengestellt. Es gibt sehr viele bekannte Objekte Zb. M20 ,M42, M8 usw.

Auch Herbig-Haro und Wolf-Rayet Objekte gehören dazu.

Auch Lynds hat für den Nebel eine Katalognummer LBN 597.

Ist er dann ein PN ?????  

Man vermutete sogar das es sich um ein Reflexionnebel  handeln könne. Sydney van den Berg hat sich den Nebel genauer angeschaut und sah ja die deutlichen Filamente und sagte es wäre ein Supernova Überrest. Erst der Forscher Sabbadin hat 1977 den Nebel als Pn zugeordnet.

Das Verhältnis der Linienintensitäten von [NII] zu H alpha und [SII] und der Vergleich mit anderen PN, SNR und H II Regionen brachte diese Erkenntnis.

Für einen PN hat der Nebel ein recht komisches Aussehen so wie

der Medusa Nebel im Sternbild Zwilling.

Der PN ist 600 pc entfernt und ist 720 Bogensekunden groß. Der blaue Zentralstern hat eine helligkeit von 18,75 mag . Das Alter wird auf 24000 bis über 180000 Jahre geschätzt.

Die Oberflähenhelligkeit beträgt 15,5 mag das bezieht sich auf die helle Stoßfront.

Der innere Teil ist viel Lichtschwächer. Kann man auch nicht auf den Poss Platte erkennen.

 

Teleskop : Epsilon 130 D

Brennweite 430mm

Kamera Trius Pro-694

Belichtungszeiten:

OIII   39  x  600 sec

Ha    66  x  600 sec

Rot   35 x  140  sec

Blau  35 x  160 sec

Grün  35 x  120 sec



WeBo 1

Hallo zusammen

Den Zentralstern konnte man gut sehen. Ich habe verschiedene Filter benutzt um

den Kontrast des Nebel zu erhöhen .Mit einem UHC und OIII Filter habe ich es versucht.

Vielleicht braucht man einen Alpenhimmel und ein Teleskop mit mehr Öffnung.

 

Es handelt sich nämlich um WeBo 1 in der Kassiopeia. Er liegt links  von IC 1805.

1995 entdeckte Ronald F. Webbink und ein Jahr später Howard E.Bond diesen kleine Pn der einen elliptischen Ring hat . Mit seinem riesigen  Reflektor am Kitt Peak Observatorim machte er Aufnahmen in Ha und OIII. Für ihn sehr merkwürdig war das der Zentralstern 14,5 mag orange ist. Man kennt ja aus vielen Aufnahmen von Pn das der Zentralstern blau ist .

Sehr ungewöhnlich.

Die V- Helligkeit wird angegeben mit 14,5 mag und die B- Helligkeit beträgt 16,3 mag

Also ein B-V Wert von 1,8 mag und das ist schon verdammt orange.

Man hat herausgefunden das es sich um Bari

Heute zeige ich euch ein Pn den ich Visuell nicht erahnen konnte.

umsterne handelt.

Und ein Bariumstern hat  immer einen weißen Zwerg als Begleiter.

Also wieder Aufatmen also stimmt es doch das ein PN immer einen heißen Zentralstern hat der blau ist.

 

Belichtungszeit  33 x 600 sec Ha

Teleskop  Epsilon 130  f 3,3

Kamera Trios pro 694

 

Gruß Frank

 Hallo zusammen

Sh2-216

Heute möchte ich euch mal den größten Planetarischen Nebel zeigen im Fuhrmann .Er hat eine Ausdehnung von  1,6° und ist einer der nächsten Pn am Himmel. Die Entfernung beträgt 120pc ungefähr. Daraus kann man die richtige Größe von 3,4 pc annehmen. Und das

Ist verdammt groß für ein PN. Leider war mir die Größe so nicht bewusst gewesen, das er garnicht  vollständig auf mein CCD Chip passte. Was für eine Ausdehnung…..

Zuerst wurde vermutet das es sich nicht um ein PN handelt da man kein Zentralstern finden konnte. Man vermutete eine H2 Region.

1981 hat man das festgestellt das es sich nicht um eine H2 Region handeln konnte da jeglicher nichtthermischer Radiostrahlung fehlten.

1990 konnte man endlich einen Zentralstern finden mit 12,4 mag einer der hellsten weißen Zwerge am Himmel.

Auch die ungewöhnliche Form des Pn wie beim Medusa Nebel sind wieder mal Wechselwirkungen mit interstellaren Medium schuld. Das sieht man bei vielen PN.

Auch deshalb ist es schwierig so ein Nebel sofort als Pn zu erkennen.

Belichtungszeit : 22 x 800 sec Ha

                           22 x 600 sec OIII

Teleskop : Epsilon 130 f 3,3

Kamera : Trius 694 Pro

 

Gruß Frank



Sh2-232
 

We 2-5

 


Sh2-207
 

[GS55] 69
 


Jakoby 1

            Jakoby 1

Ein schöner sehr lichtschwacher Planetarischer Nebel im Bootes.

Er wurde sehr spät entdeckt von Jakoby und von van de Steene im Jahre 1993.

Man hat eine sehr tiefe Ha Aufnahme gemacht mit einem 0,9 m Teleskop.

Man sah eine Hülle um den Stern PG 1520+525 . Es ist selten das man um einen PG 1159 Stern eine Pn findet.

Das könnte daran liege das viele schon ihre Hülle verloren haben.

Ich habe keine so  große Unterschiede bei der Ha und bei der [ OIII ]  Aufnahme gesehen.

Bei der Ha Aufnahme wirkt das Bild Kreisrund .

Bei der  [ OIII ] Aufnahme sieht man links deutlich den hellen Teil in der Schale .

Weil der PN nicht gleichmäßig hell ist  , kann das  auf Wechselwirkungen mit interstellaren Medium hindeuten.

 

Belichtungszeiten

 

Ha          42 x 800 sec

[ OIII ]   133 x 700 sec

RGB     8std zusammen

Teleskop : Epsilon 130 D f 3,3

Kamera : Trius pro 694 sw